Studentische Entwürfe werden prämiert

Preisverleihung durch Minister Björn Thümler

Am gestrigen Sonntag wurden die Entwürfe von Architekturstudierenden für die Neugestaltung des Huder Klosterbezirks vom niedersächsischen Wissenschaftsminister Prof. Björn Thümler prämiert.

Im Rahmen eines Wettbewerbs hatten die Dozentin Birgit Remuss und die Professorin Helga Sternkopf ihre 27 Masterstudierenden im Fach „Entwerfen & Detail“ aufgerufen, Ideen für den Masterplan des Vereins der Freunde des Klosters Hude e.V. für das gesamte Areal und insbesondere für ein neues Museumsgebäude zu entwickeln. Thümler ist überzeugt: „Dieses Projekt zeigt deutlich die Leistungsfähigkeit und Kreativität unserer Hochschulen“.

Die beiden gleichrangigen 2. Preise gingen an Evke Marie Eden und Wenke Heydemann sowie an Kutlu Enc, Tobias Friedrichs und Maja Probst.

Die beiden gleichrangigen 3. Preise erhielten Nina Bietke und Loreen Zeisberg sowie Marvin Bo Büttner, Christopher Molske und Sebastian Oltmann.

Von einem „Schaf-Café“ über einen „Food-Market“ mit regionalen Produkten bis hin zu einem Aussichtsturm oder einer Klosterbühne waren viele Ideen dabei, die das gesamte Areal verdichten und auch für junge Menschen attraktiv machen können.

Insgesamt konnte ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro ausgelobt werden. Gefördert wurde der Wettbewerb von den Kulturförderungen Hude und dem Landkreis Oldenburg, der Gutsverwaltung Familie von Witzleben, der Vereinigten Volksbank eG, der Oldenburgischen Landschaft und dem Wissenschaftsministerium Niedersachsen.

„Die Arbeit mit den Studierenden hat besonders viel Freude gemacht“, sagt Birgit Remuss.

„Das große Engagement und die Ideenvielfalt waren beeindruckend.“

Birgit Remuss

Helga Sternkopf sieht dies auch darin begründet, dass es sich um ein konkretes Projekt handelt, das es zu bearbeiten galt. „Die Grundidee dieses Projektes war es, von Anfang an groß zu denken“.

Der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Klosters Hude, Architekt Prof. Klaus Rademacher, war von der Qualität der Entwürfe überzeugt: „Wir danken den Studierenden und Lehrenden der Jade Hochschule, dass sie uns mit ihren Entwürfen und Ideen bei der Umsetzung unseres Masterplanes so viele wertvolle Impulse gegeben haben“. Rademacher versprach die Machbarkeit und Umsetzung der Ideen zu prüfen.

Über das Kloster: 

Das ehemalige Kloster Hude liegt zwischen Bremen und Oldenburg. Die baulichen Überreste der ehemaligen Zisterzienserabtei sind ein bedeutendes nationales Kulturgut und Denkmal. Die „Freunde des Klosters Hude“ betreiben ein Museum auf der Anlage, um der Bedeutung Rechnung zu tragen und die Geschichte des Ortes zu vermitteln.

Zur Info:

Das Klostermuseum mit der Sonderausstellung soll ab Ostersonnabend jeweils sonnabends, sonntags und feiertags von 15 bis 17 Uhr öffnen. Terminvereinbarungen sind zudem möglich unter der Nummer 01 52 / 36 24 62 53.

Download der Broschüre mit den Entwürfen:

https://www.jade-hs.de/fileadmin/fb_architektur/2021/Klostermuseum-Hude.pdf

Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken:

Ansprechpartnerin in der Redaktion

Anke Westwood
Anke Westwood

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