40-jähriges Dienstjubiläum von Paul Beckmann

Persönliche Highlights: Kontakte zu Partnerhochschulen und Unterstützung unter Kolleg_innen

Menschen kompetent

Jade Welt (JW): Herr Beckmann, wir gratulieren Ihnen herzlich zum 40-jähringen Dienstjubiläum! In welchen Bereichen waren Sie in den letzten 40 Jahren an unserer Hochschule tätig?

Beckmann: Ich habe von 1986 bis 1990 in Wilhelmshaven Elektrotechnik studiert und bin seit dem 1. April 1990 im Fachbereich Management, Information, Technologie (früher Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) als Ingenieur für das Elektrotechnik-Labor tätig. Vorher war ich Zeitsoldat bei der Luftwaffe, daher die Gesamtdienstzeit von 40 Jahren im öffentlichen Dienst.
Ich wurde eingestellt, um ein Elektrotechnik-Labor aufzubauen und zu betreuen. Das war für mich eine sehr interessante Herausforderung, weil mir die Studieninhalte und Ziele in diesem Fachbereich nicht wirklich bekannt waren. Im Laufe der Jahre hat sich jedoch ein beachtliches Labor entwickelt, in dem wir sämtliche – im SG WI erforderlichen - elektrotechnischen Inhalte durch geeignete Experimente abbilden können.
Mir persönlich gefällt die Vielfalt der Themen (von den Grundlagen der Elektrotechnik bis hin zur Automatisierungs- und Regelungstechnik) sowie die sehr unterschiedlichen Ziele und Vorstellungen der Studierenden dieses Studiengangs sehr. Egal, ob die Studierenden später im Bereich Marketing, Produktion, Controlling, Energiewirtschaft, Arbeitswissenschaft… tätig sein wollen, Elektrotechnik müssen sie alle absolvieren.

JW: Was war Ihr persönliches Highlight an der Hochschule?

Beckmann: Meine persönlichen Highlights sind die Kontakte zu Partnerhochschulen, die ich regelmäßig pflegen kann. Hierzu gehören die Texas Tech University in Lubbock/Texas, die Rezekne Academy of Technology in Rezekne/Lettland aber auch die Obuda Universität in Budapest/Ungarn. Zu Angehörigen dieser Hochschulen haben sich teilweise Freundschaften entwickelt und mit unseren Studierenden zu diesen Hochschulen für Projekte mit dortigen Studierenden zu fahren, ist immer wieder eine besondere Freude für mich.

Das ist natürlich nur möglich, wenn es Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen gibt. Diese Unterstützung genieße ich seit vielen Jahren über sämtliche Fachbereichs-Grenzen hinaus.

Ich halte das nicht zwingend für selbstverständlich, weil jede(r) ja sein Aufgabengebiet hat, daher genieße ich diesen Umstand hier in Wilhelmshaven besonders.

JW: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Beckmann: Ich bin jetzt 64 Jahre alt und wünsche mir, weiterhin – bis zu meinem endgültigen Ausscheiden in den Ruhestand – dieses Leben mit Studierenden, KollegInnen und Gästen anderer Hochschulen zu genießen und ein Teil dessen zu sein, was unsere Hochschule zu einer erfolgreichen Hochschule macht.

"Ich wünsche mir weiterhin Teil dessen zu sein, was unsere Hochschule zu einer erfolgreichen Hochschule macht."