Wie wir die Krise meistern: Die Zentrale Studienberatung bleibt im Gespräch

Hartkens: „Jede Krise birgt eine Chance."

Menschen Corona zugewandt

Das Team der Zentralen Studienberatung (ZSB) berichtet, wie sich die Arbeit in Zeiten der Corona-Krise verändert hat und wie trotzdem eine gute Beratung der Studierenden aufrechterhalten wird.

Beratung online, per E-Mail oder am Telefon

Durch die vorübergehende Schließung der Hochschule können die Studienberater_innen nicht wie gewohnt persönlich mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Dies betrifft Studieninteressierte, die sich über ein Studium informieren oder als über „Gast für einen Tag“ die Hochschule kennenlernen möchten und Studierende, die sich im Bereich Lernberatung und -unterstützung und Karriereberatung coachen lassen. „Grundlage unserer Beratungsarbeit ist immer der Kontakt mit den Studierenden. Diesen Kontakt herzustellen, fällt natürlich im persönlichen Gespräch, bei dem ich Augenkontakt habe und die nonverbalen Signale meines Gegenübers auch wahrnehmen kann, leichter“, sagt Ute Hartkens, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Momentan werden Beratungsgespräche ausschließlich telefonisch, per E-Mail oder in digitalen Formaten (DFNconf, Webex oder Zoom) geführt – „und das klappt für viele Anliegen recht gut.“

So bietet die Studienberatung beispielsweise in Zusammenarbeit mit den anderen Serviceeinrichtungen eine wöchentliche Online-Sprechzeit für Studierende mittwochs um 17 Uhr an, die sehr gut nachgefragt ist. Besonders der Bedarf im Bereich Lernberatung und -unterstützung hat zugenommen.

„Unsere Aufgabe besteht zurzeit vermehrt darin, den Studierenden Handlungsstrategien an die Hand zu geben, das Studium online zu strukturieren und zu organisieren“,

sagt Studienberaterin Susanne Busche. „Auch, sie zu ermuntern, weiterhin in ihren Lerngruppen aktiv zu bleiben oder sich Gleichgesinnte zum regelmäßigen Austausch und zur Unterstützung zu suchen.“

Einige Kurse der ZSB im Portal „Extra Kurse“ konnten kurzfristig online angeboten werden, andere mussten verschoben werden. Zudem haben einige Arbeitsbereiche wie zum Beispiel Mathematik, Lernunterstützung, Karriereberatung oder das Schreiblabor die Kursräume in der Lernplattform Moodle ausgebaut oder neu erstellt. Außerhalb der Hochschule mussten viele Termine wie Schulbesuche oder die Teilnahme an größeren Schulinformationsmessen erst einmal verschoben werden. „Derzeit sind wir mit dem Zentralen Veranstaltungsmanagement im Gespräch und prüfen die Möglichkeit, zeitnah an virtuellen Messen teilzunehmen“, sagt Studienberater Eike Betten.

„Die langjährige Vernetzung der ZSB intern und extern hat sich bewährt. Wir konnten schnell an die bestehenden Strukturen anknüpfen und in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Akteuren neue Strukturen schaffen,“ so Hartkens.
Abteilungsintern sei das Team zu wöchentlichen Videokonferenzen übergegangen – um sich gegenseitig durch allgemeine Dienstbesprechungen auf dem neuesten Stand zu bringen und auszutauschen.

Flexibilität beibehalten

Die gewonnene Flexibilität in den verschiedenen Angeboten möchte die ZSB auch nach der Krise beibehalten. „Verschiedene Kursangebote funktionieren sowohl in der gewohnten Präsenzvariante als auch in der neu entwickelten Online-Variante“, sagt Studienberaterin Marlen Jähnert. Die jetzt gesammelten Erfahrungswerte würden in die Entwicklung neuer Angebote einfließen. Auch die Beratung in Videokonferenzen könnte weiterhin geöffnet bleiben. „Wenn die technischen Voraussetzungen vorhanden sind, liegt hier eine Chance.“

„Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, dass die Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter ausgeübt werden können. Wie heißt es so schön? Jede Krise birgt eine Chance."

Ute Hartkens

In unserer Serie „Wie wir die Krise meistern“ stellen wir in den nächsten Wochen beispielhaft Kolleginnen und Kollegen vor, die die Jade Hochschule trotz der Corona-Krise am Laufen halten. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Katrin Keller.

„Mein Dank gilt allen Professorinnen und Professoren, allen Bediensteten und allen Lehrbeauftragten der Hochschule, die die Umstellung auf digitales Arbeiten in Studium und Lehre, in der Verwaltung und im Service so engagiert und erfolgreich betreiben.“

Hochschulpräsident Prof. Dr. Manfred Weisensee

Ansprechpartnerin in der Redaktion

Katrin Keller
Katrin Keller

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