Wie Tourismus bewegt

Internationales Symposium: Tourismus bewegt nicht nur Menschen von A nach B sondern auch Köpfe.

Campus vielfältig international Fachtagung

Am 25. April fand das erstes internationale Tourismussymposium im Rahmen der internationalen Woche (die Jade Welt berichtete) an der Jade Hochschule statt. Es ging um die schwierigen Fragen der Tourismusbranche: Wie sollen wir mit der steigenden Nachfrage im Tourismus umgehen bzw. was tun, wenn keine Touristen da sind? Welchen Einfluss hat die aktuelle touristische Entwicklung auf Identität, soziale Gerechtigkeit oder die Umwelt? Und welche Rolle spielen digitale Technologien und soziale Netzwerke dabei?

Über diese Themen tauschten sich Tourismuswissenschaftler, Studierende und Teilnehmer_innen aus neun verschiedenen Nationen an der Jade Hochschule am Campus Wilhelmshaven aus. „Tourismus, Mobilität und Nachhaltigkeit sind globale Themen, die auf internationaler Ebene diskutiert werden müssen, um den Status quo zu verbessern“ sagte Prof. Dr. Uwe Weithöner in seiner Eröffnungsrede. Diese Punkte wurden in der Keynote „Exclusionary (im)mobilities: Enclave tourism, private islands and the cruise industry“ von Dr. Clare Weeden, der University of Brighton vertieft. Ihr Vortrag gab den Auftakt für weitere Forschungsansätze aus dem internationalen Teilnehmerkreis.

Bewerbungen für die Tourismus-Studiengänge an der Jade Hochschule sind ab dem 1. Juni im Bewerbungsportal ecampus möglich.

Neben dem interkulturellen Forschungsaustausch gab das Symposium Studierenden der Jade Hochschule Einblicke in das Forscherdasein. „Ich wollte, dass unsere Studierenden erleben können, wie Forschungsergebnisse kommuniziert werden und dies auch selbst üben. Das verstehe ich unter dem Begriff Wissenstransfer. Deshalb freue ich mich sehr, dass neben den zahlreichen internationalen Tourismuswissenschaftlern auch einige Absolventinnen und Absolventen und Bachelorkandidat_innen mitgewirkt haben“, sagt die Organisatorin des Symposiums Judith Römhild-Raviart. Weitere internationale Symposien wären wünschenswert, denn sie würden wichtige Impulse für die Tourismuswissenschaft an der Jade Hochschule geben.