Mit Marshmallow Challenge die Vorlesung starten

Ein Blick hinter die Kulissen der Vorlesung „Kaufmännische Geschäftsprozesse“

Studium Menschen besser studieren


Am 10. März 2020 besuchte ich, Jantine (Schülerpraktikantin der Pressestelle der Jade Hochschule) die Kick-Off-Veranstaltung der BWI-Vorlesung „Kaufmännische Geschäftsprozesse“ von Prof. Dr. Dennis Drews und Marc Huber.


Als erstes sollten sich die 52 Studierenden in Vierer-Gruppen einteilen. Danach bekamen sie einen Meter Kreppband, einen Meter Wollgarn, 20 Spagetti (ungekocht) und dazu noch einen Marshmallow. Die Aufgabe bestand nun darin, in einer Zeit von 18 Minuten mit den gegebenen Utensilien eine möglichst hohe Figur zu errichten, bei welcher der Marshmallow an höchster Stelle stehen sollte. Die Gruppe, die am Ende die höchste Konstruktion vor sich auf dem Tisch stehen hat, hat gewonnen. Als Preis können sich die Gewinner eines von 14 Themen für das anstehende Gruppenprojekt auswählen. Der erste Platz als erstes, danach der zweite Platz und immer so weiter.

Als die Zeit anfing zu laufen, machten sich die Studierenden an das Bauen. Alle arbeiteten in einem unterschiedlichen Tempo: Manche waren zum Beispiel schon sehr weit, während andere noch überlegten, wie sie es am besten stabilisieren. Die Stabilisation entpuppte sich als wichtiger Aspekt, denn viele Bauten hielten nicht von selbst, sondern mussten immerzu von Gruppenmitgliedern gestützt und festgehalten werden. Während der Messung musste jedoch auf jegliches Festhalten verzichtet werden und viele Konstruktionen brachen zusammen. Im Endergebnis dieser sogenannten „Marshmallow-Challenge“ schafften es nur vier Gruppen, eine einigermaßen stabile Konstruktion auf die Beine zu stellen. Die Gewinner-Gruppe besaß eine Konstruktion von 58 Zentimetern und durfte als erstes ein Thema wählen. Nach ihnen die folgenden drei Plätze, bei den restlichen wurde die Reihenfolge gelost.
 

Das Projekt wurde durchgeführt, um den Studierenden vor Augen zu führen, wie wichtig die Arbeit innerhalb einer Gruppe ist.


Im Anschluss brachte Marc Huber den Studierenden das effektive Arbeiten innerhalb einer Gruppe näher. Er wünscht sich, dass sich die Gruppen gemeinsam Gedanken über die Selbstorganisation machen. Das Ziel soll sein, dass Sie die komplexe Aufgabenstellung so gut wie möglich erarbeiten. Dazu müssen sie als Gruppe funktionieren und dürfen nicht vor modernen Apps zurückschrecken, wie z.B. MS Teams, Slack oder Trello.

Mein persönliches Fazit: Ich fand die Vorlesung im Allgemeinen ziemlich interessant. Obwohl ich vom  Studieren noch viele Jahre entfernt bin, bin ich der Meinung, ich habe etwas Nützliches dazu gelernt. Besonders gut gefallen hat mir das Spiel zu Anfang, weil es die Gruppen auf spielerische Weise in Sachen „Teamwork“ eingeführt hat und dies oft effektiver ist als so mancher Vortrag.

1true".teaser__item"