Bund möchte mehr Geld für Forschung an Fachhochschulen ausgeben

Im Regierungsentwurf ist für das Jahr 2020 bereits eine Steigerung von sieben Prozent auf 60 Millionen Euro enthalten - Tendenz steigend.

Forschung Rundblick

Der Bund soll die Forschung an Fachhochschulen in Zukunft auf Dauer finanziell stärker unterstützen. Dies ist Ergebnis der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und einer Einigung mit dem Koalitionspartner SPD vom Dienstag, 5. November.

Bundestagsabgeordneter Stephan Albani (CDU), zuständiger Berichterstatter der Unions-Fraktion, dazu: „Im Regierungsentwurf ist für das Jahr 2020 bereits eine Steigerung von sieben Prozent auf 60 Millionen Euro enthalten. Dass wir uns mit unserem Koalitionspartner nun darauf verständigen konnten, den Forschungs-Etat für die Fachhochschulen auch in den Jahren danach weiter wachsen zu lassen, nämlich um jährlich drei Prozent ab 2021, ist ein sehr gutes Signal. Wir stärken damit den regionalen Austausch zwischen Fachhochschulen und Wirtschaft und sorgen dafür, dass wir die Chancen der Wissensgesellschaft in Deutschland besser nutzen können. Wir zeigen damit, dass Bildung, Wissenschaft und Forschung für die Zukunft unseres Landes und unsere Politik eine Schlüsselrolle spielen und hier den Fachhochschulen dauerhaft eine wichtige Rolle zukommt.“

"Wir freuen uns sehr, dass das große Potenzial für Forschung an Fachhochschulen durch diese Bundesförderung zukünftig noch besser genutzt werden kann",

sagt Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule.

Die Wirkung des Förderprogramms Forschung an Fachhochschulen sei sehr direkt festzustellen, da die Projekte in enger Zusammenarbeit mit der meist regionalen Wirtschaft durchgeführt würden und dadurch Ergebnisse schnell umgesetzt werden könnten.