A Tribute to the `69 Woodstock Festival

250 Gäste konnten die Veranstalter am vergangenen Sonnabend zur Woodstock-Text-/Fotoausstellung und zum Konzert im Lichthof am Campus Oldenburg begrüßen.

Campus vielfältig

Dem Auftritt von Miller Anderson, der am 5. Juli quasi die zweite Folge der im Jubiläumsjahr stattfindenden Konzerttrilogie zum Thema „Woodstock“ in Oldenburg dargestellt hatte, folgte nun der Auftritt der Houseband „OFF COURSE“, die als Support für die holländische WOODSTOCK TRIBUTE BAND den dritten und letzten Teil der Trilogie zu bestreiten hatten.

Ein Hauch von Räucherstäbchen und Patchouli zog von Verkaufsständen einiger Merchandiser durch den mit Batiktüchern, Peace-Zeichen, Blumen und bunt bemalten VW-Bullis geschmückten Lichthof, als „OFF COURSE“ mit dem Titel „Sunny“ den Konzertabend eröffnete. Die in der Besetzung Narbota Amanova, Maren Bruns, Philipp Elfers, Robert Fritsche, Marie Göttert, Janek Hertel, Francesco Huber, Joanna Neese, Daniel Nordhausen, Sophie Plenio, Ivan Poroskun, Holger Brettschneider, Matthias Rieken, Carl Rode, Marlene Sander, Oliver Wolff und Jens Werner angetretene Studierendenband, die in diesem Jahr schon auf größeren Veranstaltungen aufgetreten war, brachte im Genre-Mix von Pop, Rock, Soul, Funk und Blues Coverversionen von insgesamt elf bekannten Songs auf die Bühne, für die „OFF COURSE“ nachhaltigen Applaus vom begeisterten Publikum bekam. Am Schluss wurde von den Gästen lautstark eine Zugabe gefordert.

Nach einer kleinen Umbaupause und mitten hinein in die von Jimi Hendrix auf dem Woodstock-Festival 1969 mit verzerrtem und unvergleichlichem Gitarrensound interpretierte amerikanische Nationalhymne („Star Spangled Banner"), die bis heute als politisches Statement und wütender Aufschrei gegen die zynische Macht des amerikanischen Establishments gilt, legte die Woodstock Tribute Band mit „Coming into LA“ los. Die aus der niederländischen Provinz Nordbrabant stammende, acht Musikerinnen und Musiker umfassende Formation spielt seit dem Jahr 2000 zusammen und bringt ausschließlich auf dem Woodstock-Festival 1969 gespielte Songs zu Gehör, die kaum einen Unterschied zu den Originalen erkennen lassen. Nicht umsonst wird die Leadsängerin Sabine van Gessel als „die beste Janis Joplin seit Janis Joplin“ bezeichnet.

Aus einer mit qualitativ hochgradig talentierten Musikerinnen [Sabine van Gessel (Leadvocals), Wendy van de Camp (Backing Vocals), Jeanne de Laat (Backing Vocals)] und Musikern [Jan van der Burg (Vocals/Guitar), Marten van Iersel (Guitar), Riel Wessels (Keyboards), Maurice Nobelen (Bass) und Sander van den Berg (Drums) besetzten Band ragten sie und Maarten van Iersel heraus. Die von Jimi Hendrix bzw. Carlos Santana stammenden und bekanntermaßen schwer zu spielenden Songs „Purple Haze“, „Voodoo Chile“ und „Black Magic Woman“ spielte Leadgitarrist van Iersel mit einer unglaublichen Leichtigkeit und so nah am Original, als stünden Hendrix oder Santana selbst auf der Bühne.

Das inzwischen vom Tanzen und von Songs wie “Nutbush City Limits”, “River Deep, Mountain High” oder “Proud Mary” heiß gelaufene Publikum machte bis zum Schluss weiter und bekam mit „Whole Lotta Love“, „Bobby McGee“ und Joe Cockers „With a little Help from my friends“ noch drei großartige Zugaben obenauf.

„Den Studierenden des Cafe´Freiblock aus Wilhelmshaven, die für das Catering zuständig waren, gilt der Dank des Veranstalters ebenso wie dem Elsflether Seefahrt-Studenten Hendrix Locksley, der neben seiner Aushilfstätigkeit an der Abendkasse auch noch fünf Videos von der Woodstock Tribute Band aufgenommen hat“, sagt Dr. Peter Brummund.

 

Somit haben alle Couch-Potatoes und diejenigen, die das Pech oder nicht die Zeit hatten, dabei zu sein, nachträglich Gelegenheit, ein bisschen Woodstock-Atmosphäre aus dem Lichthof der Jade Hochschule mit zu erleben:

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Ansprechpartnerin in der Redaktion

Anke Westwood
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