Internationalisierung geht alle an

Wir können dem kosmopolitischen Vordenker Erasmus von Rotterdam wirklich dankbar sein. Ist der Gelehrte doch Gedankenvater der ERASMUS Programme der europäischen Union zur Förderung der Möbilität zwischen den Hochschulen: Dankbar, weil das nach ihm benannte Programm der Jade Hochschule mal wieder eine hohe Summe an EU-Mitteln beschert: Rund 350.000 Euro konnte das International Office einwerben, die zur Förderung der Mobilität von Studierenden, Professor_innen und Mitarbeiter_innen zu europäischen Partnerhochschulen oder Unternehmen zur Verfügung stehen.

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Im kommenden Jahr können über 140 Mobilitäten gefördert werden

„Diese Erasmus+-Mittel zusammen mit weiteren von uns eingeworbenen Geldern machen es möglich, die Zahl der Mobilitäten im kommenden Jahr von 120 auf über 140 erneut zu erhöhen“, freut sich Andrea Menn, Leiterin des International Office. „Wer ein bisschen flexibel ist und Lust hat, sich auf Neues einzulassen, wird mit großer Sicherheit einen Platz an einer europäischen Partnerhochschule bekommen und auch finanziell gefördert werden.“ Und jede oder jeder, der oder die eine Praktikumsstelle innerhalb der 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen oder der Türkei bekommt, könne ebenfalls auf eine Förderung durch das ERASMUS Programm zählen.

Programm fördert Auslandsaufenthalte von Professor_innen und Mitarbeiter_innen

Nicht nur Studierende, sondern auch Professor_innen und Mitarbeiter_innen profitieren vom ERAMUS+-Programm der Europäischen Union. "Lehrtätigkeiten an Partnerhochschulen und Erfahrungsaustausche mit europäischen Kollegen können mit Stipendienmitteln mitfinanziert werden", weiß Nele Hellmold. Sie unterstützt seit Januar Mitarbeiter_innen aus der Verwaltung und den Fachbereichen, die sich bei europäischen Partnerhochschulen im Rahmen von Internationalen Wochen, Sprachkursen oder auch in Form von „Job Shadowing“ weiterbilden möchten.

„Dass auch Mitarbeiter und Mitarebiterinnen aus Technik und Verwaltung die Möglichkeit haben, sich international mit Kollegen zu vernetzen und Partnerhochschulen zu besuchen, ist vielen nicht bewusst. Wir wünschen uns einen deutlichen Anstieg bei der Personalmobilität, denn Internationalisierung geht alle an“, betont Andrea Menn.

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